Bei aktuell plötzlich aufgetretenen „akuten“ neurologischen Beschwerden ist der sofortige Transfer ins Krankenhaus indiziert!
Telefon der Rettung: 144
Nur im Krankenhaus stehen die notwendigen diagnostischen Möglichkeiten – insbesondere bezüglich Bildgebung – zur Verfügung.
Keine Zeit verlieren, denn: „Time is brain!“
Zudem empfiehlt es sich stets eine Liste mit folgenden wesentlichen Gesundheitsinformationen dabeizuhaben: - Vorerkrankungen - aktuelle Medikation - evtl. Allergien
Das spart im Notfall kostbare Zeit!
Epilepsie
Der Radiobeitrag erklärt verschiedene Facetten des Bereichs „Epilepsie“. Er behandelt … a.) … die zwei Altersgipfel: Kindheit (eher bedingt durch Veranlagung) bzw. höheres Lebensalter (durch erworbene Hirnschädigung) b.) … die Zuständigkeit in der Behandlung: Kinderarzt bzw. (ab 18 Jahre) Neurologe c.) … verschiedene Anfallsformen: fokale bzw. generalisierte Anfälle d.) … dass ein epileptischer Anfall nicht gleichbedeutend ist mit der Diagnose „Epilepsie“. e.) … die Heterogenität der Anfalls-„Features“: starrer Blick, motorische Entäußerungen, … f.) … die Komponenten der Diagnostik: Klärung der Anfalls-Umstände, Blutentnahme, Kopfbildgebung, EEG, g.) … Umstände, die das Auftreten eines epileptischen Anfalls („Gelegenheitsanfalls“, provozierter Anfall) begünstigen. h.) … das Ziel der Therapie: Anfallsfreiheit i.) … die Therapieprinzipien bzw. -optionen: möglichst medikamentöse Monotherapie, dann Kombinationstherapie, evtl. Möglichkeiten/Abwägen hinsichtlich Epilepsiechirurgie j.) … dass (mitunter auftretende) Stigmatisierung völlig unbegründet ist.